Sonntag, 9. August 2026

Referenz-Nachweise Glasmalerei HALTER in CH-3013 Bern glasmalkunst.ch - SEIT 1916 Glasatelier

 



Langjährige Erfahrung und die Sensibilität, mit kunsthandwerklich geformter Fertigkeit - die jeweiligen Auftragserfüllungen an geschädigten Glasmalereien auszuführen.

Seit über 100 Jahren engagiert sich dieses Glasmaler-Atelier an vorderster Front, um diese Kunstform am "Leben" zu erhalten. Dies beinhaltet neue Projekte für öffentliche Institutionen oder für Privatpersonen materialgerecht umzusetzen. Dazugehörend bei bestehenden Glasmalereien und Bleiverglasungen, die jeweils geforderten Wartungsarbeiten nach den Bedürfnissen und Gegebenheiten professionell zu übernehmen. Zum Beispiel auch komplexe Restaurationen /Restaurierungen an geschädigten Glasmalereien (jeglicher Stilepoche), nach den Auflagen des Kulturgüterschutzes auszuführen.


 

Bei Berns ältester Glasmaler-Familientradition der Gegenwart - gegründet 1916 in der Stadt Bern, vertritt aktuell Martin Halter (3. Generation) die Verantwortung. Er ist gelernter Glasmaler/Kunstglaser EFZ und Glasmaler-Restaurator IER - verfügt über eine über 50jährige Berufserfahrung in Theorie und in der Praxis.  

Glasmaler-Blog über Aktivitäten im Atelier Martin Halter Bern

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Das Drei-Generationen-Glasmaler-Atelier HALTER ist seit Oktober 2023 im SIKART Lexikon dokumentiert /registriert (SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz ist ein Lexikon des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft zur historischen und zeitgenössischen Kunst in der Schweiz).      

aktualisiert per 24.05.2025

Martin Halter Bern

 


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Nachhaltig konzipierte Glaskunst-Inszenierungen weisen mehrere Vorteile auf - im Gegensatz zu einer beliebig inszenierten Darstellung, welche eine materialgerechte Verbindlichkeit bewusst ausgrenzen
Mundgeblasenes, farbiges Antikglas beinhaltet eine belebende Struktur, welche eine erwünschte Refraktion des durchscheinenden Lichtes erzeugt. Glasdesign mit Farben im Licht ist deshalb nicht einer statischen Kunstform zu zuordnen. Das heisst auch, dieses spezielle Glas reagiert jeweils auf die äusseren Witterungs-Bedingungen, welche den Lichteinfall durch die farbige Glasfläche mit beeinflussen. Die ursprüngliche Glasmalerei bedient sich für die formale Gestaltung, unterstützend auch mit dem Einsatz von Bleiprofil-Ruten. Einerseits können unterschiedlich eingefärbte Einzel-Glasteile zu einer ganzflächigen Komposition zusammengefügt werden (später verlötet werden), andererseits übernimmt eine bewusst rhythmische Bleinetzführung, ein massgebendes und wichtiges Gestaltungsprinzip. Von je her sollte die Glas-Blei-Einteilung nicht einzig seiner Zweckgebundenheit dienen. Oft wird dies falsch verstanden. Die bewusst einzusetzende Bleinetzführung soll auch dem formalen Anspruch nachkommen, um der entsprechenden Komposition ein rhythmisches Spiel mit den unterschiedlichsten Grössen und Flächen zu ermöglichen. Insofern kann eine Glas-Blei-Einteilung einen passend integralen Formenschatz in Bezug auf das bereits bestehende Raumbehältnis aktiv generieren, um sich als Bestandteil architektonischer Kreation, nachhaltig und verantwortungsbewusster in Szene bringen zu können. 
 
Aktuell werden solche Gesetzmässigkeiten jahrzehntelanger Erkenntnisse und Erfahrung mit dieser Kunstform vermehrt ausgegrenzt, um sich vermeintlich in uneingeschränkter Manier und möglichst beliebig mit dieser Materie auseinandersetzen zu können. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wenn parallel dazu die eigentlich materialgerechten Aktivitäten in Vergessenheit geraten.
  
Das heisst konkret, mittels transparenter Silikon-Mischung werden all die zugeschnittenen, farbigen Einzel-Glasteile auf eine Float-Glasfläche aufgeklebt. Die geringen Zwischenräume werden bei den einzelnen Glasteile ebenso auf die Schnittkanten-Höhen aufgefüllt. Bekannt ist, dass der Ausdehnungskoeffizient der Einzel-Glasteile (je nach Einfärbung) und je nach Sonneneinstrahlung (Erwärmung), auch unterschiedlich gegenüber der Gesamt-Float-Glasfläche nachzuweisen ist. Deshalb sind kleine Rissbildungen bei der aufgetragenen Silikonmasse zu erwarten, die sich im Laufe der Jahre, wo diese wiederkehrend einem solchen Prozess jeweils ausgesetzt verbleiben, vermehren werden. Die Silikon-Substanz selbst, wird sich nach mehreren Jahren, durch die UV-Einstrahlung vermehrt von gelblich bis hin zu bräunlich verfärben. Langzeitstudien stehen kaum zur Verfügung und die Herstellerfirmen von Silikonprodukten können keine schriftlichen Garantien ausstellen, weil die jeweilige Ausführung und Anwendung durch Dritte individuell, zuweilen beliebig umgesetzt würde. Eine Nachhaltigkeit für dieses verarbeitungstechnische Verfahren ist also nicht zu erwarten. Insbesondere auch im Schadenfall eines Glasbruchs an der Gesamt-Float-Glasfläche. Mit grossem Aufwand müssten erstmals alle Einzel-Glasteile von der Gesamt-Glasfläche entfernt und anschliessend aufwendig von Silikonablagerungen gesäubert werden. Alsdann alle Glasteile  wiederum auf der neuen Float-Glasfläche mit Silikon fixiert werden.
 

Derweil sind solche Arbeiten meistens nur ausschliesslich in Verbindung mit einem unverhältnismässig hohen Aufwand und Risiko wieder instand zu stellen. Bisweilen werden solch überdimensionierte Glasflächen aus Kostengründen gar nicht mehr einer Reparatur unterzogen, insbesondere grossflächig ausgerichtete, farbige Glascollagen, welche auf Floatgläsern in unterschiedlichem Klebeverfahren adaptiert wurden. Durch die zunehmende Einflussnahme von UV-Licht, auf bereits unzulänglich umgesetzte Glascollagen, werden sich solche Arbeiten bereits nach einer relativ kurzen Präsenz-Zeit von alleine als darstellende Kunstform im Bau «verabschieden» - mangels verarbeitungstechnischer Materialunverträglichkeit. Weitere Probleme sind ebenso bei örtlichen Wartungsarbeiten (z.B. banale wiederkehrend auszuübende Reinigungsarbeiten, welche bei diesem Werkstoff zur optimalen Visualisierung, jeweils zwingend in regelmässigen Abständen erforderlich bleiben) vorprogrammiert. Unsere Glasmaler-Vorfahren waren eigentlich unserer Zeit - punkto Respektierung einer materialgerechten Verarbeitungstechnik – weit voraus. Weil ebenso die Service-Freundlichkeit (für Reinigung /Reparatur) respektiert und selbstverständlich mit eingeschlossen war /ist.  Martin Halter Bern

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Aussenschutzverglasungen für Kirchenfenster gegen Hagelwetter und anderer Bedrohungen - Top-Info Atelier Halter in CH-3013 Bern

Aussenschutzverglasungen
für eingebaute Glasmalereien
(Kirchenfenster)

beanspruchen eine stets garantierte
Hinterlüftung, um die rückseitige
Original-Substanz zu schonen.

Bereits in den 1970er-Jahren hatte man Kirchenfenster
mit Aussenschutzverglasungen – ohne jegliche
Hinterlüftung – ausgestattet (mit Silikon
zum Gewände hin abgedichtet). In dem unbelüfteten
Zwischenraum zwischen Schutzglas und empfindlichen
Malschichten der Rückseiten entstanden Schwitzwasser-
und Kondensatbelastungen. Die z.T. hohe Feuchtigkeit
dürfte, wie man zwischenzeitlich analysieren konnte,
die Malschichtlockerungen und –verluste (Schwarzlot-
und Emailaufträge) hervorgerufen haben, die teilweise
soweit gingen, dass die originale Farbigkeit nur noch an
kleinen Bemalungsresten zu erkennen war.

Zudem wurde auch festgestellt, dass sich durch den
erhöhten Hitzestau im Zwischenraum (Sonnenbestrahlung)
der beiden Flächen, die Bleiprofile ausdehnen.
Die ursprünglich auf die Falzmasse ausgerichtete Dimen-
sionierung des Bleifeldes, wird daher durch zunehmende
Wölbungen (Bauchungen) verformt und dies trotz Anbringen
von horizontal- oder/vertikal-geführten WE-Windeisen.

Den Meisten ist diese Tatsache spätestens im Jetzt bekannt.
Dennoch werden aktuell immer noch, Glasmalereien /Bleiver-
Glasungen in Zusammenhang mit Floatglas-Einheiten als
kompakte Module (ohne jegliche Hinter-Belüftung) vor Ort
angeboten und demnach im Bau völlig unverantwortlich eingesetzt
Kondensat-Bildungen sind jeweils ein ernstzunehmender Faktor, 
weil dieser zu irreversiblen Schäden an der Original-Substanz mit-
verantwortlich ist!
Langjährige Erfahrung und die Sensibilität, mit kunsthandwerklich geformter Fertigkeit - die jeweiligen Auftragserfüllungen an geschädigten Glasmalereien auszuführen.

Glasmaler-Blog über Aktivitäten im Atelier Martin Halter Bern

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 Über jahrzehntelange Erfahrung - in Zusammenhang mit Aussenschutzverglasungen für Bleiverglasungen oder für Farbfenster (Glasmalerei) am /im Bau. Bauphysikalische Aspekte bei Sanierungsprojekten  - werden im Voraus im Voraus -   äusserst selten seriös abgeklärt. Bisweilen wird dieses Thema völlig unterschätzt und es entstehen Folgeschäden, welche in der Regel mit hohen Kosten für eine entsprechende Nachsanierung verbunden sind. Kontakt via Email: info@glasmalkunst.ch
 
 

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Martin Halter beschäftigt sich als Experte, Berater und Gestalter für, wegen, mit Glasmalerei, - seine über 50-jährige berufliche Erfahrung wird er bei Bedarf überall dort einbringen, wo sich private Personen oder Institutionen dafür interessieren. Verbleibende Kontakt-Adressen: Martin Halter Bern
Im Jahre 2020 unterzog sich dieses Atelier einer Strukturbereinigung (Verkleinerung). Nach wie vor bleibt Martin Halter aktiv an vorderster Front und ein ihm nahe stehendes Glasatelier aus der Region, unterstützt ihn bei der Umsetzung von grösseren Aufträgen. Bereits mehrere Auftragserfüllungen werden durch beide Ateliers derzeit realisiert. 
Einige unserer im Atelier entstandenen Arbeiten, wurden in den letzten Jahren ebenso in öffentlichen Sammlungen aufgenommen: SNM-Schweizerisches Nationalmuseum in Zürich, Bernisches Historisches Museum in Bern, Kant. Denkmalpflege Bern, Burgerbibliothek in Bern, Berner-Design-Stiftung, Schweiz. Schützenmuseum in Bern, Musée Ariana in Genf, Vitromusée in Romont, etc.



Referenzen:  
- realisierte Arbeitsbereiche in Zusammenhang mit dieser Kunstform

 
Wartungsarbeiten an bestehenden Kirchenfenstern

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Eigene - in Absprache mit der Kant. Denkmalpflege - Entwicklungen in Zusammenarbeit mit Metall-Bauschlosser zur Sicherung von Kabinettwappenscheiben bei Kirchenfenstern. Jede Lösung zur Aufnahme von historischen Glasgemälden in mobile Metallrahmenprofile, zur rückversetzten Montage im Bau (um eine uneingeschränkte Hinterlüftung gewähren zu können, damit sich allf. aufkommendes Kondensat jeweils sofort verflüchtigen kann), erfordert jedesmal eine adäquate Anpassung an die Gegebenheiten innerhalb einer bestehenden Kirche.



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Weitere Dienstleistungs-Angebote aus unserem Atelier
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Neue Glaskunst-Inszenierungen in der Architektur - unter Berücksichtigung einer garantierten energieökonomischen Umsetzung

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Was man vor Ort nicht sehen kann, entsteht geistig vor den Augen des Glas-Gestalters, wenn er sich durch die Ansicht dieser Ruinen zu seinen visionären Gedanken vordringen lässt. Thematisiert das menschliche Kulturerbe in wiederkehrender Ausrichtung eines Rituals. Auf der Reise durch die Normandie... - in überlagerter Konzeption, mittels Aetztechnik, unterteilt zu Glasteilen in Bleiprofile eingefasst und verlötet... Kontakt